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Apple iPhone Duo im Test
von Oliver Posselt
31. Okt. 2026 |
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Foldables sind schon viele Jahre am Markt und Apple wurde immer wieder die Arbeit an einer eigenen Version nachgesagt. 2026 war es dann endlich soweit. Mit dem iPhone Duo bringt Apple erstmals ein faltbares iPhone. Außen ein kleiner Bildschirm für die schnelle Nachricht, innen deutlich mehr Platz zum Lesen und für zwei Apps nebeneinander. Ich habe das Gerät zum Launch vom Postboten in die Hand gedrückt bekommen und mich mittlerweile damit eingegroovt.
Zusammengeklappt ist das Duo vor allem kurz und breit, eben die berühmte Reisepass-Form. Mit 254 Gramm und 11,3 Millimetern Dicke ist es außerdem ein ordentliches Stück Hardware. Das merkt man beim längeren Halten mit einer Hand schon. Vor allem, wenn man andere wesentlich leichtere Geräte gewöhnt ist. Aufgeklappt bleiben nur 5,2 Millimeter, das Gewicht verschwindet dadurch aber eben nicht. Für längere Nutzung ist es mit beiden Händen angenehmer.
Der Titanrahmen ist sauber verarbeitet, das Scharnier fühlt sich solide an. Das Öffnen erfordert etwas Kraft und auch beide Hände. Den Widerstand finde ich passend, weil die beiden Hälften sicher zusammenbleiben und das Gerät auch auf dem Weg zum vollen Öffnen in verschiedenen Stadien seine Position hält. So könnt ihr es für einen Videoanruf oder ein Video aufstellen, ohne einen separaten Ständer mitzunehmen.
Etwas ungewöhnlich sind die Platzierung von Buttons und USB-C-Port. Der Power-Button mit Touch ID sitzt an der Seite und auch dort, wo normalerweise der Daumen oder ein anderer Finger landet. Die Lautstärke-Buttons sind dagegen nach oben gewandert, weil an der Seite unter dem Power-Button noch der Camera-Control-Knopf seinen Platz gefunden hat. Dass die Lautstärke oben geregelt wird, ist im zusammengeklappten Zustand fummelig, wird aber logischer, wenn man das Duo offen und hochkant nutzt. Das ist halt eine Gewöhnungssache. Dass Apple den USB-C-Port in die obere Seite des iPhones gepackt hat - also in die Hälfte mit dem kleinen Display - ist ungewöhnlich und stört auch, wenn ihr das iPhone angesteckt nutzt. Klappt ihr es auf und zu, dann müsst ihr das Kabel immer mitnehmen.
Auf der Rückseite sind dann nur noch die zwei Kameras, der Blitz und das Mikro zu finden. MagSafe ist ebenfalls dabei. Bei Zubehör sollte man trotzdem genauer hinsehen. Längere Wallets und Zusatzakkus können unten über das kurze Gehäuse hinausragen. Vorhandenes Zubehör passt also nicht automatisch gut, nur weil die Magnete halten. Gerade wer davon schon einiges hat, sollte die Abmessungen vor dem Kauf prüfen.
Außen sitzen 5,4 Zoll, innen sind es 7,6 Zoll. Beide OLED-Displays unterstützen ProMotion mit bis zu 120 Hz, entsprechend flüssig wirken Animationen und das Scrollen. Die Farben sind auf beiden Bildschirme satt und naturgetreu, Blickwinkel sind sehr gut und generell ist das Bild gestochen scharf. Hier hat sich Apple für zwei der besten Displays am Markt entschieden. Die kommen wieder von Samsung 😀 Für mich unterscheiden sie sich vor allem darin, was ich darauf erledigen möchte.
Auf eine Nachricht antworten oder kurz etwas nachsehen funktioniert außen gut. Sobald die Tastatur eingeblendet ist, bleibt aber wirklich arg wenig Höhe für den eigentlichen Inhalt. Das fällt bei längeren Unterhaltungen auf, denn da sieht man davon nicht viel. Bei Webseiten kommen dann noch Cookie-Hinweise oder Newsletter-Banner dazu, die den kleinen Ausschnitt weiter zustellen. Dafür klappe ich das Duo lieber auf. Das Außendisplay ist deshalb nicht nutzlos, ersetzt für mich aber auch keinen großen normalen iPhone-Bildschirm. Ich komme vom iPhone Pro Max und bin da wirklich verwöhnt.
Innen gefällt mir die matte Nanotextur besonders gut. Sie reduziert Reflexionen, was beim Lesen angenehm ist. Zusammen mit der größeren Fläche ist das für mich der wichtigste Vorteil des Duo. Eine unsichtbare Falz gibt es trotzdem nicht. Je nach Winkel und Licht lässt sie sich e