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Reolink OMVI 2i Ultra im Test: Flexible Überwachung mit Solarstrom
von Benjamin Mamerow
31. Okt. 2026 |
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Vor einiger Zeit hatte ich eine von Reolinks jüngsten Gerätschaften, die OMVI 3i bei mir daheim ausprobieren und euch vorstellen dürfen und halte das Gerät auch weiterhin für eines der aktuell nützlichsten Modelle für weiträumige Überwachung von Bereichen. Das allein schon wegen des 180-Grad-Sichtbereichs der Weitwinkelkamera und eben der Tatsache, dass sich bei Bewegung ja das zweite Modul aufschaltet, dass dann auch noch fast omnidirektional mitdrehen und das Objekt/die Person verfolgen kann.
Als neuester Nachwuchs der Reihe ist nun auch die OMVI 2i Ultra an den Start gegangen, welche ich für einen Blick aufs Gerät und einen direkten Vergleich zur 3i heranziehen durfte. Anhand der Gerätebezeichnung lässt sich schon erahnen, dass man als Käufer hier etwas weniger oder gekürzte Features bekommt, aber das ist nur die eine Seite der Medaille.
Denn die wohl auffälligste und wichtigste Neuerung betrifft hier die Tatsache, dass die OMVI 2i Ultra mit einem per USB-C angeschlossenen und optional oder im Bundle erhältlichen Solarpanel ausgestattet werden kann und damit unabhängig von externen Stromquellen funktioniert. Das macht sie also per se schon einmal flexibler einsetzbar, wenngleich ihr noch immer auf die Anbringungshöhe achten solltet, da auch der untere, bewegliche Sensor seine Tilt-Einschränkungen hat und entsprechend nichts direkt unterhalb der Kamera erkennen kann. Je tiefer die Kamera angebracht wird, umso weniger bekommt sie unterhalb ins Sichtfeld.
Seht es mir nach, aber dieser Test hat sich einfach als direkter Vergleich zwischen den beiden Modellen angeboten. Der eine oder andere sinniert ja vielleicht auch gerade wegen der Ähnlichkeit beider Modelle darüber, welches Gerät es nun eher für daheim sein soll.
Der Aufbau der OMVI 2i Ultra gleicht ihrem Vorgänger zumindest optisch ein wenig mehr, bis auf das optionale Solarpanel auf der Oberseite und den dicken Akku an der Rückseite. Ihr habt oben das Weitwinkelmodul sitzen, darunter die PTZ-Kuppel. LEDs für ein farbiges Bild bei Nacht sind auch an Bord. Bei der Weitwinkelansicht ist dann aber schon der erste Unterschied jener, dass beim neuen Modell nun nicht mehr zwei Sensorbilder zusammengenäht (Stitching) werden, stattdessen ein einheitliches 110-Grad-Weitwinkelbild zu sehen ist ohne Naht. Die OMVI 3i bietet da aber wiederum dann auch ein 180-Grad-Blickfeld an. Muss man für sich entscheiden, was einem da lieber oder nützlicher ist? Das Stitching bei der 3i fällt meiner Meinung nach nämlich auch nicht wirklich auf.
Zur Stromversorgung sollte bereits das meiste klar sein: 3i benötigt einen Netzanschluss oder PoE – je nach Modell. 2i Ultra arbeitet mit einem verbauten, austauschbaren 10.000-mAh-Akku. Jener kann manuell per Kabel geladen werden oder aber eben über das 6W-SolarEase-Solarpanel von Reolink. Hier sollen bereits 30 Minuten Sonneneinstrahlung am Tag ausreichen, um das Gerät rein theoretisch auf Dauerbetrieb zu halten. Es ist Oktober – der Akku hat in meinem Testzeitraum bisher kaum % verloren, Punkt für Reolink also.
Die Art der Stromversorgung sorgt nun aber auch dafür, dass die 2i Ultra keine 24/7-Daueraufnahme wie noch die 3i bietet. Stattdessen funktioniert die Aufnahme hier bei Bewegungserkennung. Bewegt sich jemand oder etwas durch die Sensoren, wacht die Kamera auf, startet die Aufnahme und ebenso die Objektverfolgung. Das kann alles hier und da auch mal ein bis zwei Sekunden dauern, hat sich gezeigt. Im Ernstfall können dies die nötigen zwei Sekunden sein, in denen ein Einbrecher am besten zu erkennen gewesen wäre. Eine Daueraufnahme wäre hier natürlich vorteilhafter.
Bei der Auflösung bekommt ihr in der Weitwinkellinse eine 8 MP starke 4K-Linse, die PTZ-Einheit setzt auf 3K mit 5 MP Auflösung und maximal 15 Bildern pro Sekunde. Bei der OMVI 3i waren die Werte noch 10 MP/4K, 8 MP/20 fps. Den Unterschied werdet ihr aber maximal