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HomeView 3.0: Dashboard-App bringt Unterstützung für Home Assistant
von Carsten Knobloch
31. Okt. 2026 |
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Wer nach einer übersichtlichen Lösung sucht, das eigene Smart Home auf dem iPad zu visualisieren, stolpert vielleicht über HomeView vom Entwickler Remco Uitdenboogaart. Mit dem hatte ich mich neulich erst unterhalten, denn der Name ist ja mittlerweile etwas unglücklich, denkt man an Apples neue Smart-Home-Hardware.
Die Anwendung richtet sich vor allem an jene, die ein iPad an die Wand hängen oder auf den Schreibtisch stellen wollen, um es als dauerhaftes Steuer-Dashboard zu nutzen. Bislang war das Ganze rein auf Apples HomeKit ausgelegt. Mit dem Update auf Version 3.0 öffnet sich die App jetzt für eine weitere zentrale Schaltzentrale: Home Assistant ist mit an Bord.
Ab Version 3.0 könnt ihr also eure eigene Home-Assistant-Instanz direkt mit HomeView verbinden. Die dort verwalteten Geräte und Entitäten tauchen anschließend direkt neben euren HomeKit-Komponenten auf dem iPad sowie dem iPhone auf. Das spart Arbeit, da man nicht mehr jedes Gerät zwingend erst über Umwege oder Bridges in das Apple-Universum schleusen muss, um es hübsch auf dem Display darzustellen.
Das grundlegende Konzept bleibt wie gewohnt erhalten. Auf dem iPad (erfordert mindestens iPadOS 16.0) steht die großflächige Dashboard-Ansicht im Fokus. Die Oberfläche lässt sich per Drag and Drop anpassen, Widgets könnt ihr nach Belieben anheften, umbenennen oder mit eigenen Symbolen versehen.
Unterstützt werden unter anderem Widgets für Lampen samt Farbwahl, Thermostate und Klimasensoren, Rollos, Sicherheitskameras mit Live-Vorschau, Schalter, Szenen sowie smarte Türschlösser. Dazu gesellen sich Wetteranzeigen, Uhren und Hintergründe, die optional automatisch zwischen Tag und Nacht wechseln.
Auf dem iPhone fungiert HomeView als kompakte Begleit-App, um unterwegs schnell den Status zu prüfen oder Lampen zu schalten. Version 3.0 steht ab sofort im App Store zum Download bereit, 7,99 Euro werden fällig. Sicherlich nischig, aber durchaus hübsch. Wobei ich mir vorstellen kann, dass Home-Assistant-Fans zu günstigeren Displays greifen und sich da was zusammenklöppen. Und rein für Apple Home gibt es, etwas rudimentärer, das kostenlose HomePad.
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