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Weitgehend friedlich - in einigen Städten Ausschreitungen
Bessere Bildung, mehr Klimaschutz und bezahlbarer Wohnraum - dafür sind Zehntausende in vielen deutschen Städten auf die Straße gezogen. Die Proteste der "Gen Z regelt" blieben weitgehend friedlich. Doch am Abend kam es zu einigen Ausschreitungen.
Zehntausende junge Menschen sind in mehr als 30 Städten auf die Straße gezogen und haben weitgehend friedlich protestiert. Die Bilanz der Gewerkschaft der Polizei fällt dennoch gemischt aus, sagte Andreas Roßkopf, Vorsitzender für den Bereich Bundespolizei, der Rheinischen Post.
Nach dem Ende der eigentlichen Veranstaltungen habe sich die Lage in einigen Städten zugespitzt. Bei den Gruppen, von denen die Gewalt ausgegangen sei, habe es sich um "autonome und zum Teil vermummte Personen" gehandelt. Wo nötig, habe die Polizei sehr konsequent und auch massiv eingegriffen, so der Gewerkschafter.
In Frankfurt am Main hat die Polizei nach wiederholten Böller- und Steinwürfen eine Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern aufgelöst.
Die Polizei sprach von "massiven Ausschreitungen" nach Auflösung der Demo. Es habe Steinwürfe und Angriffe auf Polizeibeamte gegeben. Nach ersten Erkenntnissen des hessischen Innenministers Roman Poseck (CDU) sind dabei mehrere Polizisten verletzt worden. Ungefähr 100 Störer hätten die Polizei "massiv angegriffen". Sie hätten "gezielt mit Pyrotechnik" geworfen, sagte Poseck der hessenschau.
Auch Wasserwerfer waren zwischenzeitlich im Einsatz. Die Polizei habe die Situation unter Kontrolle, sagte der Innenminister am Abend.
Zum Gen-Z-Protesttag zogen tausende Demonstrierende durch die Frankfurter Innenstadt - zunächst friedlich.
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Auch in Köln kam es im Rahmen der Proteste zu Zwischenfällen. Nach Informationen des WDR hatte die Polizei entschieden, wegen Pyrotechnik und Vermummung einzelner Teilnehmender den geplanten Demonstrationszug durch die Stadt kurzfristig abzusagen.
Nachdem die angemeldete Demonstration in Köln aufgelöst wurde, kam es zu Ausschreitungen. Unter die friedlichen Demonstranten hatten sich dem WDR zufolge linksextreme und pro-palästinensische Gruppierungen gemischt. Mehrere hundert versuchten, geschlossen in die Innenstadt zu gelangen. Sie wurden von der Polizei aber aufgehalten.
Es flogen immer wieder Feuerwerkskörper und es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die trieb die Menge mit mehreren Hundertschaften und zwei Wasserwerfern auseinander. Ein Beamter sei an der Hand verletzt worden und habe seinen Dienst nicht fortsetzen können, so ein Polizeisprecher. Ein Demo-Teilnehmer sei festgenommen worden. Ermittelt werde wegen schweren Landfriedensbruchs.