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Umfrage November 2027: Gesetzliche Rente, private ETFs oder das neue Altersvorsorgedepot – wie sorgt ihr vor?
von Carsten Knobloch
1. Nov. 2026 |
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Wenn die Jahre so ins Land ziehen, macht man sich unweigerlich irgendwann tiefere Gedanken um das Thema Altersvorsorge. Dass die gesetzliche Rente allein bei den meisten von uns vermutlich eher für einen sehr bescheidenen Lebensabend reichen wird, ist längst kein Geheimnis mehr. Das Mantra "Die Rente ist sicher" glauben ohnehin nur noch die wenigsten.
Bislang haben viele von uns das Thema privat in die eigene Hand genommen: ab zum Neobroker, den Welt-ETF per Sparplan eingerichtet und stur laufen gelassen. Andere haben vielleicht noch alte Riester-Verträge im Ordner abgeheftet, bei denen die Rendite allzu oft von starren Garantien und Gebühren aufgefressen wird.
Aber da tut sich ja demnächst richtig was: Im Mai dieses Jahres hat der Bundesrat das Altersvorsorge-Reformgesetz final durchgewunken. Das bedeutet: Ab dem 1. Januar 2027 startet in Deutschland ganz offiziell das neue, staatlich geförderte Altersvorsorgedepot.
Das Konzept klingt gerade für uns technikaffine und selbstbestimmte Anleger gar nicht mal verkehrt. Die Pflicht zur starren Beitragsgarantie fällt weg, sodass man sein Geld künftig komplett in Fonds und ETFs investieren kann, mit entsprechenden Renditechancen am Kapitalmarkt. Wer die maximal geförderten 1.800 Euro im Jahr selbst einzahlt, kann künftig eine staatlich gestaffelte Grundzulage von bis zu 540 Euro abgreifen. Für Familien gibt es obendrauf noch Kinderzulagen von bis zu 300 Euro pro Kind.
Das bringt uns natürlich direkt zur Umfrage des Monats an euch: Wie haltet ihr es aktuell mit der Altersvorsorge - und ändert die Aussicht auf das neue Modell ab 2027 vielleicht sogar eure Strategie?
(Wie immer gilt: Klickt an, was am ehesten zutrifft. Wer eine ganz andere Strategie fährt, darf sich gerne unten in den Kommentaren austoben! Und: Mehrfachauswahl möglich)
Wie sieht es bei euch aus? Überlegt ihr vielleicht sogar, eure alten Riester-Verträge ab 2027 in das neue Depot umzuziehen, oder bleibt ihr bei eurer komplett selbstverwalteten ETF-Lösung ganz ohne Staat? Lasst uns gerne in den Kommentaren diskutieren!
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