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Bose Sport Open Earbuds im Test: Schlagen sie die Konkurrenz von Shokz?
von André Westphal
1. Nov. 2026 |
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Bose hat zeitgleich mit den Ultra Open Earbuds (2. Gen.) noch ein zweites Paar offener Kopfhörer vorgestellt: die Bose Sport Open Earbuds. Nachdem ich das zuerst genannte Modell bereits mit viel Begeisterung testen konnte, habe ich mich auch der sportlichen Variante gewidmet. Tatsächlich konnte ich hier nahezu entgegengesetzte Eindrücke sammeln.
Die Bose Sport Open Earbuds sind, der Name sagt es ja schon überdeutlich, in erster Linie für den Sport gedacht. Dafür haben sie etwa auch an den Oberflächen haptische Buttons an Bord, was ich generell Touch-Oberflächen vorziehe. Denn bei "echten" Tasten passiert es weniger schnell, dass man sie aus Versehen betätigt. Auch diese offenen Kopfhörer nutzen ein Clip-on-Design. Nach IP54 sind die Kopfhörer zudem vor Staub und Wasser sowie Schweiß gefeit.
Die Bose Sport Open Earbuds gibt es in den Farben Schwarz, Weiß und Eukalyptus-Grün. Letztere Version hat mir zum Testen vorgelegen. Der Preis der offenen Sportkopfhörer beträgt 199,95 Euro. Damit sind sie 100 Euro günstiger als das Flaggschiff, die Ultra Open Earbuds (2. Gen.). Dafür fehlen ihnen aber auch Funktionen, wie beispielsweise 360-Grad-Spatial-Klang mit dynamischem Headtracking.
Auch auf Qualcomm aptX Adaptive müsst ihr bei den Bose Sport Open Earbuds leider verzichten. Hier beschränkt man sich stattdessen auf die Standard-Bluetooth-Codecs SBC und AAC. Was vorhanden bleibt, ist etwa die Auto-Volume-Funktion. Die kann die Wiedergabelautstärke je nach Umgebungsgeräuschen anpassen.
Die Bose Sport Open Earbuds lassen sich sowohl per Kabel über ihren USB-C-Port laden als auch kabellos via Qi. Die angegebene Akkulaufzeit von rund 7 Stunden konnte ich eher um eine Stunde überschreiten. Das Ergebnis wird aber sehr von eurer Hörlautstärke abhängen und davon, ob ihr auch viel mit den Earbuds telefoniert. Mit den Aufladungen durch das Case eingerechnet dauert es dann insgesamt 29 Stunden, bis ihr wieder eine Steckdose benötigt.
Wie bei den Ultra Open Earbuds (2. Gen.) sitzt der Ladeanschluss auch bei den Bose Sport Open Earbuds an der Seite. Auffällig ist aber besonders die halbtransparente Oberseite des Ladecases. So erkennt ihr immer, ob die Earbuds auch in der Schale und bereit zum Aufladen bzw. für ein Workout sind. Das finde ich durchaus praktisch. Das Design der Kopfhörer an sich ist dann typisch für Clip-on-Modelle. Im Gegensatz zur Ultra-Version gibt es hier übrigens keine festen Earbuds für links und rechts, das wird automatisch erkannt. Die jeweiligen Buds lassen sich also an beiden Ohren nutzen.
Dabei ist es deutlich weniger fummelig, die Earbuds am Ohr zu befestigen. Zumindest bei mir saßen die Bose Sport Open Earbuds deutlich angenehmer als das Ultra-Pendant. Allerdings bevorzuge ich persönlich, gerade beim Sport, am Ende doch Modelle mit Earwings statt Clip-on-Kopfhörer. Letztere sitzen naturgemäß etwas lockerer und haben mehr Spiel. Oft entsteht dadurch das Gefühl, die Kopfhörer könnten gleich vom Ohr rutschen - auch wenn mir das im Testzeitraum nie passiert ist.
Bei den Bose Sport Open Earbuds ist eine gewisse Verwechslungsgefahr gegeben, auf die ich noch hinweisen muss. Denn 2021 hat der Hersteller exakt denselben Namen schon einmal für Kopfhörer genutzt. Das alte Modell hat aber ein Earwing-Design genutzt, sodass schon ein kurzer Blick jeden Zweifel daran ausräumen sollte, welche Version ihr vor euch habt. Ergonomisch bin ich mit diesen Kopfhörern jedenfalls zufrieden und die haptischen Tasten sorgen dafür, dass Fehlbetätigungen im Vergleich mit Touch-Bedienfeldern nahezu ausgeschlossen sind.
Enttäuscht bin ich dagegen vom Klang. Genau der hat mich bei den Bose Ultra Open Earbuds der 2. Generation extrem begeistert. Hingegen hören sich die Bose Sport Open Earbuds viel zu schrill an. Es kommt sehr leicht zu Verzerrungen im Hochtonbereich und für mich hört sich fast alles viel zu klirrend an. Tatsäc