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simplebanking: Version 2.0.9 bringt Dauerauftrag-Erkennung und erste Windows-Beta
von Carsten Knobloch
2. Nov. 2026 |
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Die Banking-App simplebanking (die wir schon ein paar Mal im Blog zu Besuch hatten) meldet sich mit frischen Neuerungen zurück. Nachdem im September Version 2.0.5 erschienen war, steht ab sofort Version 2.0.9 zum Download bereit. Neben etlichen Fehlerbehebungen gibt es eine Änderung beim Verhalten: Die Software öffnet Webseiten der Banken nicht mehr ungefragt von selbst. Eine Bankseite geht nur noch dann auf, wenn ihr unmittelbar zuvor eine entsprechende Aktion angeklickt habt.
Eine Neuerung betrifft die Finanzübersicht. simplebanking erkennt Daueraufträge ab sofort automatisch und rechnet sie direkt in die Fixkosten sowie in den Bereich „Noch offen“ ein. Was die Bank von Haus aus als Dauerauftrag führt, muss die App somit nicht mehr anhand vergangener Buchungen erraten.
Gleichzeitig wächst die Liste der unterstützten Institute. Mittlerweile sind 1.339 Bankverbindungen in vier Ländern angebunden. Deutschland ist mit 1.133 Anbindungen und Österreich mit 96 Verbindungen praktisch vollständig abgedeckt. Dazu kommen 88 Institute in Spanien sowie 22 in Portugal. Wer vorab prüfen möchte, ob das eigene Institut unterstützt wird: Auf der Website gibt es unter simplebanking.de/banken eine neue Suchfunktion für alle Verbindungen.
Bislang war simplebanking auf dem Mac zu Hause. Das ändert sich nun, denn das Projekt von Entwickler Maik Klotz landet erstmals auch auf Microsoft-Rechnern. Ab sofort steht eine erste öffentliche Beta für Windows 10 und Windows 11 bereit (Download).
Dabei handelt es sich um eine eigenständige App, die euren Kontostand direkt im Infobereich der Taskleiste anzeigt, Umsätze auflistet und das Feature Money Mood mitbringt. Früh heißt in diesem Fall aber wirklich früh, man sollte also mit Ecken und Kanten rechnen. Wer einen Blick auf das Projekt werfen oder mitwirken möchte: Der Quellcode der Windows-Fassung ist auf GitHub einsehbar.
simplebanking bleibt komplett kostenlos und Open Source. Lediglich für simplesend, das Modul für Überweisungen, wird eine einmalige Gebühr von 15 Euro fällig. Ein Abo gibt es nicht.
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