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The Elder Scrolls VI: Warum es noch mindestens zwei Jahre dauert
„The Elder Scrolls 6: Sentinel“ hat offiziell einen Namen, doch die Veröffentlichung bleibt weiter fern: Das nächste Abenteuer der Reihe soll noch mehr als zwei Jahre auf sich warten lassen. Entlassungen bei Bethesda und Berichte über schlechte Stimmung im Studio verstärken zudem die Unsicherheit rund um die Entwicklung.
Die offizielle Bekanntgabe des Titels „The Elder Scrolls 6: Sentinel“ hat offenbar auch die Erwartungen an einen baldigen Release des Spiels geweckt, der sich aktuell allerdings weiterhin nicht abzeichnet. Wie der Journalist Jason Schreier über den Kurznachrichtendienst Bluesky mitteilte, sei das Rollenspiel noch mehr als zwei Jahre von seiner Fertigstellung entfernt, womit ein Marktstart frühestens gegen Ende 2028 infrage käme. Die Einschätzung deckt sich mit bisherigen Informationen zum Entwicklungsstand und legt nahe, dass Bethesda trotz der jüngsten Präsentation noch viel Arbeit bevorsteht. Bereits im Februar 2026 hatte Studio-Chef Todd Howard zwar von deutlichen Fortschritten berichtet und erklärt, dass die Entwicklung einen wichtigen Meilenstein erreicht habe und das Spiel zunehmend konkrete Formen annehme. Hoffnungen auf eine zeitnahe Veröffentlichung dämpfte er jedoch zugleich: Bis zur Fertigstellung werde noch einige Zeit vergehen. Einen konkreten Termin nannte Howard damals nicht.
An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von Bluesky, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
I think a lot of people forget that The Elder Scrolls VI was only announced in 2018 (along with Starfield) to soften the blow of Fallout 76 — "Don't worry, even though we're making a multiplayer game we've got single-player stuff coming too!"
Sorry to say this game is still more than 2 years away!
Auch die im Juli veröffentlichten Informationen ließen keinen baldigen Abschluss der Entwicklung erkennen. Schreier berichtete seinerzeit, dass „The Elder Scrolls 6“ bereits spielbar sei, dieser Fortschritt jedoch keineswegs mit einer weitgehend abgeschlossenen Produktion gleichzusetzen sei. Stattdessen rechnete der Journalist noch mit mindestens zwei bis drei Jahren Entwicklungszeit. An dieser zeitlichen Perspektive hat sich offenbar wenig geändert.
Erschwert wurde die Situation im Juli durch eine größere Entlassungswelle in Microsofts Xbox-Sparte, deren Auswirkungen auch Bethesda erreichten. Mehr als 50 Mitarbeiter, die zuvor an „The Elder Scrolls 6: Sentinel“ beteiligt gewesen sein sollen, verloren Berichten zufolge ihre Arbeitsplätze. Damit kamen Befürchtungen auf, dass die personellen Einschnitte den ohnehin langwierigen Entwicklungsprozess zusätzlich verzögern könnten. Hinzu kamen Berichte über die Stimmung im Studio, die einen absoluten Tiefpunkt erreicht haben soll. Inwieweit sich die Lage innerhalb des Entwicklerteams seitdem sowohl personell als auch hinsichtlich des Arbeitsklimas stabilisiert hat, bleibt offen. Für Bethesda ist 2026 damit ein besonders schwieriges und zugleich bedeutendes Jahr in der Entwicklung des Rollenspiels. Unter den angespannten Rahmenbedingungen wächst auch der Erfolgsdruck. Da „The Elder Scrolls 6“ laut Einschätzung von Pushsquare eine besonders wichtige Rolle für die Zukunft des Studios spielen dürfte, dürften Todd Howard und sein Team entsprechend großen Wert darauf legen, die langjährige Entwicklung mit einem überzeugenden Ergebnis abzuschließen.
Die ungewöhnlich lange Entwicklungszeit begann allerdings schon Jahre vor den jüngsten Problemen. Bereits 2018 kündigte Bethesda den neuen Titel erstmals mit einem kurzen Teaser an, ohne damit einen baldigen Marktstart in Aussicht zu stellen. Dabei soll das Studio mit der frühen Enthüllung vor allem ein anderes Ziel verfolgt haben: Nach der Präsentation des auf Multiplayer ausgelegten Fallout 76 sollten insbesondere die Anhänger klassischer Einzelspieler-Rollenspiele die Gewissheit erhalten, dass Bethesda auch weiterhin an entsprechenden Titeln arbeitet.
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