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Nvidia DLSS 5: Hogwarts Legacy erhält verbesserte Beleuchtung und Materialien
Nvidia demonstriert DLSS 5 in „Hogwarts Legacy“ mit einer zurückhaltenderen Bildaufwertung als in zuvor geleakten Fassungen. Das Update am 5. November verbessert Beleuchtung, Schatten, Texturen und Reflexionen, ohne Charaktere zu verfremden.
Wie sich DLSS 5 mit 3D-Guided Neural Rendering auf die Darstellung von „Hogwarts Legacy“ auswirkt, veranschaulicht Nvidia jetzt in einem neuen Video. Anders als bei einer zuvor geleakten Vorabfassung, die von Moddern bereits in unterschiedliche Spiele eingebunden worden war, greift die offizielle Umsetzung deutlich weniger stark in die ursprüngliche Grafik ein. Gerade die inoffiziellen Varianten hatten wegen teils erheblicher Veränderungen an den Spielfiguren Kritik ausgelöst: Neben auffällig geglätteten Gesichtern waren Charaktere zu sehen, die scheinbar um mehrere Jahrzehnte gealtert waren. Auch der ursprüngliche Grafikstil wurde stellenweise stark verändert.
Solche Abweichungen sollen bei der offiziellen Integration ausbleiben, sodass die Identität der Figuren gewahrt bleibt. Nvidia macht zugleich deutlich, dass sich DLSS 5 nicht einfach durch das Aktivieren einer Option in ein Spiel integrieren lasse. Vielmehr müssten Entwickler die Darstellung gezielt anpassen und die Ergebnisse freigeben. Über entsprechende Steuerungsmöglichkeiten des KI-Modells könne die Aufwertung schwerpunktmäßig auf die Umgebung ausgerichtet werden, ohne das Erscheinungsbild der Charaktere grundlegend anzutasten.
Das Neural Rendering soll insbesondere Umgebungsdetails, Schatten, Texturen, Beleuchtung und Reflexionen verbessern. Charaktermodelle profitieren laut Nvidia von einer höheren Texturdetailzeichnung, während Schattierung und Lichtverhältnisse verfeinert werden. Die KI-gestützte Verarbeitung erfolgt dabei in Echtzeit. Mit einer GeForce RTX 5090 erreicht Hogwarts Legacy nach Angaben von Nvidia bei 4K-Auflösung bis zu 300 FPS. Dafür müssen neben DLSS 5 auch Ray Reconstruction, Raytracing, NVIDIA Reflex und die 6-fache Multi Frame Generation aktiviert sein. Die angegebene Bildrate berücksichtigt somit auch die künstlich generierten Zwischenbilder.
Das Update für Hogwarts Legacy erscheint am 5. November. Damit unterstützt das Rollenspiel laut Nvidia sämtliche Technologien des aktuellen DLSS-Portfolios. Für eine optimale Darstellung empfiehlt der Hersteller zusätzlich DLSS Super Resolution, DLSS Multi Frame Generation und NVIDIA Reflex. Bei aktivierten Raytracing-Effekten soll außerdem DLSS Ray Reconstruction verwendet werden.
Neben „Hogwarts Legacy“ sollen im November zwei weitere Spiele DLSS 5 mit 3D-Guided Neural Rendering erhalten. „War Thunder“ wird voraussichtlich Mitte November aktualisiert, während „Where Winds Meet“ die Technologie ab dem 23. November unterstützen soll. Die Verfügbarkeit bleibt allerdings auf ausgewählte Plattformen beschränkt. DLSS 5 funktioniert ausschließlich mit Desktop-Grafikkarten und Notebook-GPUs der GeForce-RTX-50-Serie sowie RTX-Spark-PCs. Alternativ steht die Technologie über Nvidias Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW Ultimate zur Verfügung. Ältere GeForce-Generationen werden nicht unterstützt. Damit bleibt die neue KI-gestützte Bildverbesserung zunächst auf die aktuelle Hardwaregeneration und entsprechende Cloud-Angebote begrenzt.