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OpenLogi 0.9.0: Alternative zu Logitech Options+ bringt Flow-Unterstützung
von Carsten Knobloch
4. Nov. 2026 |
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Wer Peripherie von Logitech nutzt, aber keine Lust auf Logi Options+ samt Account, Cloud und Telemetrie hat, findet mit OpenLogi eine native Open-Source-Alternative, über die wir schon ein paar Mal berichtet haben. Das Tool ist in Rust geschrieben, kommuniziert direkt über das HID++-Protokoll und läuft lokal auf macOS, Linux sowie Windows. Mit Version 0.9.0 gibt es nun ein größeres Update.
Größte Neuerung im Release ist die eigene Flow-Funktion. Wer zwei Rechner im Betrieb hat, auf denen OpenLogi läuft, kann den Mauszeiger samt Tastatur über den Bildschirmrand hinweg auf das andere System schieben. Den Host-Wechsel wickelt das Tool im Hintergrund ab. Gesteuert wird das Ganze über ein eigenes Flow-Fenster, in dem Rechner gekoppelt, virtuell angeordnet und wieder entfernt werden. Wer Flow nutzen will, muss Version 0.9.0 folglich auf beiden Rechnern installieren.
Ebenfalls neu an Bord ist optionales Momentum Scrolling im Stil der Magic Mouse. Das freie Nachlaufen des Scrollrads lässt sich pro Gerät aktivieren und im Detail feinjustieren, etwa bei Distanz pro Raste, Maximalgeschwindigkeit und Kurvenverlauf.
Hinsichtlich der unterstützten Hardware gibt es Sidetone-Support für das Headset Logitech G535 sowie Unterstützung für den Spotlight-Empfänger. Dazu kommen Korrekturen bei Tastenkombinationen im Zeigermodus und bei der DPI-Abfrage.
OpenLogi 0.9.0 steht kostenlos für macOS, Windows und Linux bereit. Auf dem Mac lässt sich das Paket auch über Homebrew aktualisieren. Kleiner Hinweis für den Test: Logi Options+ solltet ihr vor dem Start beenden, da sich beide Programme sonst um den Zugriff auf den Empfänger beharken.
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