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heise+ | Flash-Rennen: 19 SSDs mit PCIe 4.0 und 5.0
Die Preise sind hoch, nur wenige Hersteller bringen neue Modelle. Bei diesen aber deutet sich eine Renaissance älterer Technik an, unter anderem bei Samsung.
Wundern Sie sich nicht, wenn Sie beim Kauf einer neuen SSD plötzlich auf SSDs mit PCI Express (PCIe) 3.0 stoßen. Die sind eigentlich Geschichte und die Nachfolgegeneration mit PCIe 4.0 ist der aktuelle Standard. Im vergangenen Jahr 2025 überstieg die Anzahl neuer SSDs mit PCIe 5.0 bereits die der 4.0er. Doch dieser Trend scheint sich jetzt umzukehren.
Zu den vier neuen Modellen in diesem Test mit PCIe 5.0 – Biwin M560, Kioxia Exceria Pro G2, Lexar Thor Ultra und Patriot Viper PV563H – gesellen sich sechs Modelle mit dem langsameren PCIe 4.0: Lexar Play X, PNY CS2341 SSD, Samsung 990, Sandisk Optimus GX 7100M, Sandisk Optimus GX Pro 850X sowie die YMTC PC411. Letztere haben wir aus einem Komplett-PC ausgebaut, den wir vor einiger Zeit zum Test im Labor hatten . Im deutschen Einzelhandel ist uns noch keine SSD des chinesischen Flash-Herstellers YMTC (Yangtze Memory Technologies Co.) über den Weg gelaufen.
Wir sehen verschiedene Gründe für den Rückschritt auf die Vernunftklasse PCIe 4.0. Zum einen sind viele sogenannte Early Adopter und Technik-Enthusiasten mittlerweile mit einer schnellen 5.0er-SSD bedient, weshalb sie als Käufer ausfallen. PC-Gamer, eine weitere wichtige Zielgruppe für schnelle Hardware, merken von der schnelleren Schnittstelle alleine nichts. Für sie sind niedrige Latenzen und hohe IOPS-Werte (Input Output Operations per Second) viel wichtiger als hohe sequenzielle Geschwindigkeit. Noch ein Grund sind die im Vergleich zu 4.0er-SSDs höheren Preise: Da die neuen schnelleren SSD-Controller im Einkauf teurer sind als die bereits lange verfügbaren 4.0er-Modelle, müssen die Topmodelle ebenfalls teurer sein.
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