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heise+ | Wie Coding-Agenten den Bundeswettbewerb KI verändern – ein Interview
Von Einsatzfunk-KI bis OP-Besteck-Prüfung: Die Finalisten des Bundeswettbewerbs Künstliche Intelligenz stehen fest. Stimmen Sie jetzt für den Publikumspreis ab.
Wenn das Tübingen AI Center zum Bundeswettbewerb KI (BWKI) aufruft, bleibt kein Bit auf dem anderen. Dann wird wild programmiert und experimentiert, es entstehen abenteuerliche Prototypen und professionelle Präsentationen. 150 Teams haben sich beworben, nun stehen die zehn Finalisten fest. Diese dürfen am 13. November nach Tübingen zur Preisverleihung reisen und ihre Projekte dem Publikum und einer Jury vorstellen.
Der BWKI richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die eine deutsche Schule besuchen (auch im Ausland) oder diese gerade abgeschlossen haben. Wer eine Idee hat, die sich via Machine Learning umsetzen lässt, darf sich im Frühjahr beim BWKI anmelden – allein oder im Team mit bis zu vier Mitstreitern. Die meisten Teams haben zu diesem Zeitpunkt aber schon eine Weile programmiert und vor allem Trainingsdaten gesammelt, denn an diesen mangelt es oft, wenn man sich etwas besonders Innovatives ausgedacht hat. Im Herbst werden die fertigen Projekte eingereicht; dazu gehört ein 3-5-minütiger Video-Pitch und der Code.
Seit dem Jahr 2019 gibt es den Bundeswettbewerb KI (BWKI). Die Initiatoren sind Forschende des Tübingen AI Centers.
Das Tübingen AI Center ist ein vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördertes Kompetenzzentrum der Universität Tübingen und des Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Der Hauptförderer der Initiative ist die Carl-Zeiss-Stiftung.
Der BWKI bietet neben seinem Wettbewerb auch einen kostenlosen KI-Kurs für alle Interessierten an. Schulen, die diesen Kurs besonders viel nutzen, habe die Chance „KI-Schule des Jahres“ zu werden.
Wir stellen die Finalprojekte kurz vor. Außerdem erklärt Sören Drabesch vom Tübingen AI Center, was in Zeiten von Coding-Agenten eine rundum gelungene Arbeit auszeichnet, und gibt Tipps für Einsteiger, die Ambitionen für das nächste Jahr haben.
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