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Haftbefehl: Rapper veröffentlicht Foto mit Verband auf der Nase
Der Offenbacher Rapper Haftbefehl, 40, hat sich via Instagram aus seiner Auszeit gemeldet. Er postete ein Foto von sich, auf einem Sessel sitzend, die Beine übereinander geschlagen auf dem Tisch davor ruhend, der Blick frontal in die Kamera gerichtet. Über die Nase des Musikers ist ein Verband gezogen. Dazu der Text: »An alle, die mich lieben: Ich liebe euch. An alle, die mich hassen: Euch liebe ich mehr.«
Zuvor hatte es von seinem Manager geheißen, dass Haftbefehl in einer Rehaklinik in Behandlung sei, auch eine Nasen-OP stand demnach an.
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Erst vergangene Woche war der Musiker in einem neuen Musikvideo zum Track »GEN 100« mit dem Hamburger Rapper Milonair zu sehen. Wann der etwa zweiminütige Song produziert wurde, war unklar. Das Video zum Lied ist auf YouTube mit einem KI-Hinweis versehen.
Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, hatte Mitte Oktober seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder Cem Anhan, bekannt als Rapper Capo, hatte damals mitgeteilt, dass sich der Musiker »unter ärztlicher Aufsicht« befinde.
Der 40-Jährige hatte bereits im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Er verwies dabei auf die viel beachtete Netflix-Doku namens »Babo – Die Haftbefehl-Story« aus dem vergangenen Jahr, in der er offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums gesprochen hatte, darunter auch schwere Schäden an seiner Nase. In der Doku wird auch thematisiert, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt werden musste.
Zu den Ursachen der aktuellen Behandlung haben sich weder der Rapper noch sein Management geäußert. Anhan lag offenbar schon seit Anfang Oktober in einem Krankenhaus in der Schweiz. Laut »Bild« soll er einen Rückfall gehabt und »bis zu 30 Gramm Kokain« konsumiert haben. Weil akute Lebensgefahr bestand, soll er ins Krankenhaus gebracht, ins künstliche Koma versetzt und beatmet worden sein.
Über die morbide Faszination, die der Rückfall von Haftbefehl auslöste, lesen Sie hier mehr.