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EZB: Neue Details zu Bargeld und digitalem Euro
von Carsten Knobloch
5. Nov. 2026 |
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Die Europäische Zentralbank hat sich zur Zukunft des Bezahlens geäußert. EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone stellte auf einer Konferenz klar, worauf sich Verbraucher in der Eurozone einstellen können. Die wichtigste Botschaft vorweg: Wer fürchtet, dass Scheine und Münzen verschwinden, kann sich entspannen. Ist ja immer ein Thema, dieses Bargeld. Und ja, auch absolut nachvollziehbar, Grabenkämpfe kann ich da nie verstehen.
Das Bargeld wird nicht abgeschafft. Die Notenbank hält physisches Geld weiterhin für unverzichtbar. Aktuell arbeitet die EZB an der nächsten Generation der Euro-Banknoten. Die neuen Scheine bekommen modernisierte Sicherheitsmerkmale und sollen bei der Herstellung umweltfreundlicher ausfallen.
Gleichzeitig arbeitet man am digitalen Euro. Er soll Scheine und Münzen nicht ersetzen, sondern als staatliche digitale Variante daneben existieren. Aktuell fehlt im Euroraum eine einheitliche, unabhängige europäische Bezahlplattform, weshalb der Markt weitgehend von internationalen Bezahldiensten dominiert wird. Beim digitalen Euro stellt die EZB hohe Privatsphäre und sichere Zahlungen in Aussicht, die auch ohne bestehende Internetverbindung klappen sollen.
Ebenfalls auf dem Zettel: grenzüberschreitende Zahlungen. Die EZB will bestehende Sofortzahlsysteme international enger verknüpfen. Das soll Auslandsüberweisungen beschleunigen und die Gebühren senken. Bis der digitale Euro tatsächlich auf dem Smartphone landet, vergeht allerdings noch Zeit. Hier liegt der Ball weiterhin bei der EU-Politik für den gesetzlichen Rahmen.
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