// GAMESTAR — GAMING
Windows 11 - Microsoft aktiviert bei Neuinstalliationen automatisch eine Funktion, die eure Ordner in die Cloud schiebt
Desktop, Dokumente, Bilder liegen bei frischen Windows-11-Installationen unter Umständen direkt in der Cloud.
Wenn ihr Windows 11 frisch einrichtet und euch mit eurem Microsoft-Konto anmeldet, habt ihr möglicherweise schon Dateien in der Cloud, ohne es zu bemerken. In Version 25H2 schaltet sich nämlich die Onedrive-Ordnersicherung während der Einrichtung automatisch ein, ohne nachzufragen (via Howtogeek).
Dabei handelt es sich um eine Funktion, die Desktop, Dokumente und Bilder in den Onedrive-Ordner verschiebt und mit dem Cloud-Speicher abgleicht. Was ihr dort speichert, wird hochgeladen. Ob die Sicherung bei euch läuft, zeigt schon der Rechtsklick auf den Dokumenteordner: Taucht in den Eigenschaften ein Onedrive-Pfad auf, ist sie aktiv.
55:02
KI fair und transparent? Experten erklären, wo es hakt und was sich ändern muss
Hierbei füllt sich der fünf Gigabyte fassende Cloud-Speicher der kostenlosen Onedrive-Variante, die in jedem Microsoft-Konto dabei ist. Ist der Speicher voll, lassen sich laut Microsoft keine neuen Dateien mehr hochladen oder synchronisieren.
Wenn ihr die Sicherung von Anfang an vermeiden wollt, richtet ihr Windows 11 einfach ohne Microsoft-Konto ein. Im Zweifelsfall lässt sich Onedrive – genauso wie einige andere Microsoft-Programme – dank des Digital Markets Acts hierzulande simpel deinstallieren:
Wenn ihr OneDrive für einen späteren Zeitpunkt installiert lassen, aber die Synchronisation deaktivieren wollt, befolgt folgende Schritte:
Hinzu kommt eine Foto-App: Im Juli 2026 landete per Update eine neue App auf ersten Windows-11-PCs, die Bilder nach Gesichtern gruppiert (via Windows Latest). Getestet wurde sie schon zuvor:
OneDrive testet eine Gesichtserkennung für eure Fotos – und die lässt sich nur drei Mal im Jahr abschalten
Microsoft schreibt auf seiner Support-Seite, dabei würden Gesichtsscans und biometrische Daten gesammelt, genutzt und gespeichert. Sie dienten nicht dem Training des KI-Modells und würden nach dem Abschalten binnen 30 Tagen gelöscht.