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heise+ | Nutzerzentriertes Dashboarding: Warum gutes Dashboard-Design unverzichtbar ist
Mangelnde Akzeptanz neuer Datenprodukte behindert die datengetriebene Transformation; oft liegt es am Design und der Benutzerfreundlichkeit der Tools.
Mit der Problematik, dass Designmängel zur Nicht-Verwendung eines Produkts führen, beschäftigen sich Produkt- und UX/UI-Designer. Das passiert meist im Kontext von Website- oder App-Design, aber Lösungsansätze und Erkenntnisse aus diesem Bereich können auch auf Datenprodukte wie Dashboards übertragen werden.
Bereits 1995 haben Masaaki Kurosu und Kaori Kashimura in einer Korrelationsanalyse den „Aesthetic Usability“-Effekt beschrieben [KuK95]. In einem Experiment präsentierten sie Testpersonen verschiedene Layouts einer Bedienoberfläche eines Geldautomaten zur Bewertung von Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit. Die ästhetisch ansprechenderen Layouts wurden meist benutzerfreundlicher bewertet, auch wenn die tatsächliche Usability nicht besser war. „Designers should strive not only to improve the inherent usability but also brush up the apparent usability […]“ Kluge Design-Entscheidungen können also die erlebte Bedienbarkeit eines Produkts steigern, und kleinere funktionale Mängel werden einem ästhetisch ansprechenden Produkt eher verziehen.
Tanya Fischer ist BI Consultant bei The Information Lab. Mit ihrer Expertise in Datenvisualisierung unterstützt sie Kunden bei der Entwicklung ganzheitlicher Datenprodukte in verschiedenen BI-Tools. Als Co-Host einer User Group teilt sie diese Leidenschaft und Expertise regelmäßig mit der Community.
Um das Design zu optimieren, hilft es, zu verstehen, welche kognitiven und psychologischen Effekte bei der Wahrnehmung eines Produkts zum Tragen kommen. Wahrnehmung ist immer ein selektiver Prozess mit dem Ziel, die kognitive Last möglichst gering zu halten. Verschiedene Regionen im Gehirn agieren als Filter und entscheiden, welche Reize an unser Bewusstsein weitergeleitet werden. Als Dashboard-Entwickler ist es deshalb fundamental zu verstehen, welche Designelemente die Aufmerksamkeit der Betrachtenden auf sich ziehen. Eine umfassende Darstellung zentraler UX/UI-Konzepte findet man bei den „Laws of UX“.
Zellchemie, Zellformat und Ladeverhalten bestimmen, wie schnell ein E-Auto-Akku altert. Ein Überblick über die Batterietypen und was ihnen schadet.
Zwei Displays, neues Multitasking, Touch ID: Der Test klärt, wo Apples Foldable trägt – und wo Bauform und Preis Grenzen setzen.
Home Assistant sollte Ordnung in mein Smart-Home-Chaos bringen. Das klappte nicht. Dafür entdeckte ich die wahre Stärke der Plattform. Ein Erfahrungsbericht.
Mit SAP Fiori Elements entsteht die Benutzeroberfläche metadatengetrieben. Entwickler modellieren Daten, Verhalten und Metadaten.
Mithilfe von KI schießen Klone großer Software aus dem Boden, Chatbots übernehmen deren Aufgaben direkt selbst. Doch ist das überhaupt sinnvoll? Eine Analyse.