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Online-Händler - Cyberangriff bei Mindfactory: Deutscher Online-Händler meldet Vorfall mit »höchster Priorität«
Der Hardwarehändler Mindfactory hat nach einem Cyberangriff alle Kundenpasswörter zurückgesetzt. (Bildquelle: Mindfactory)
Der deutsche Online-Händler Mindfactory ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Darüber informiert das Unternehmen seine Kundschaft aktuell per E-Mail.
Der Hardwarehändler kann nach eigenen Angaben nicht ausschließen, dass Angreifer Anschriften, Mailadressen und Telefonnummern einsehen konnten. Das Gleiche gilt für Passwörter, die aber immerhin in verschlüsselter Form abliegen.
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Nach Angaben von Mindfactory sind Kunden und Landesdatenschutzbehörde informiert, zudem gibt es eine Strafanzeige gegen Unbekannt. Geschäftsführer Marcel Kirchner zufolge wird der Vorfall forensisch untersucht. Eine Erpressung gebe es nicht; die ausgenutzte Schwachstelle wurde inzwischen beseitigt.
Der Schutz deiner persönlichen Daten und das Vertrauen, das du uns entgegenbringst, haben für uns höchste Priorität. Deshalb möchten wir dich heute transparent über einen Sicherheitsvorfall informieren.
Wir haben festgestellt, dass es zu einem Hackerangriff auf unsere Systeme gekommen ist. Nach aktuellem Kenntnisstand können wir nicht ausschließen, dass die Angreifer Zugriff auf bestimmte personenbezogene Daten hatten. Dazu können insbesondere deine Adressdaten, E-Mail-Adresse und Telefonnummer sowie verschlüsselt gespeicherte Passwörter gehören.
Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise darauf, dass Passwörter im Klartext betroffen sind. Ein Zugriff auf Bank- oder Kreditkartendaten kann ausgeschlossen werden, da diese nicht in unserem Shopsystem, sondern von den Zahlungsdienstleistern gespeichert werden. Die Untersuchungen zum Vorfall dauern an.
Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und haben umgehend geeignete Maßnahmen eingeleitet, um die Sicherheit unserer Systeme zu gewährleisten, mögliche Risiken einzudämmen und die Hintergründe des Angriffs aufzuklären.
Darüber hinaus haben wir den Vorfall der zuständigen Landesdatenschutzbehörde gemeldet und Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Sicherheit unserer Systeme weiter zu stärken und einen solchen Vorfall künftig bestmöglich zu verhindern.