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Dishonored: Die Entwickler brechen eine Lanze für verhasste Ladebildschirme
Co-Creator Harvey Smith lobt den atmosphärischen Wert von Spielpausen. Zudem enthüllt das Team eine brutale, gestrichene Idee um Corvos Hand.
Raphaël Colantonio, Co-Creative Director von Dishonored, streamt derzeit einen Spieldurchgang des Klassikers gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Entwicklerteams.
Die Videos sind ein interessanter Blick hinter die Kulissen und aus ihnen haben wir zum Beispiel schon erfahren, dass Arkane einst für Thief 4 oder ein Blade-Runner-Spiel im Gespräch war.
Jüngst spielte Colantonio den Level "Lady Boyles letztes Fest" zusammen mit Co-Creative Director Harvey Smith, Lead Gameplay Programmer Stevan Hird und Level Designer Anthony Huso. Dort gibt es den ein oder anderen Ladebildschirm, was Colantonio und Smith dazu veranlasste, eine Lanze für diese zu brechen.
"Die Leute halten es für einen Fortschritt, dass wir Ladebildschirme abgeschafft haben", sagte Smith (via PC Gamer). "Aber ganz ehrlich: Ich mag diese Pause zwischen zwei Arealen. Man hat das Gefühl: 'Ok, das liegt hinter mir, jetzt bin ich in einem völlig neuen, unberührten Bereich.' Und auch die Spieletipps als Teil des Worldbuildings, das Artwork und die kleinen Lore-Notizen? Für all das habe ich echt eine Schwäche."
Colantonio stimmte ihm zu: "Das hat irgendwie was, ja. Da ist was dran."
Weiterhin verrieten die Entwickler mehr über ihre Pläne, dass Daud Corvos Hand abhackt – jenes Körperteil, das ihm seine Teleportations-Fähigkeit verleiht. Corvo hätte sie sich dann mühsam zurückholen müssen.
"Ich liebe die Vorstellung, dass man diese unheimliche, vom Outsider markierte Untoten-Hand entweder eine Weile selbst spielen muss, um sie zu Corvo zurückzubringen, oder man sie suchen gehen muss", sagte Smith.
Diese Idee griff man laut Smith später in ähnlicher Form wieder auf, denn in Dishonored 2 erhält ein Charakter seine Kräfte durch eine mumifizierte Hand mit dem Mal des Outsiders.