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Speicherkrise - GPU-Mutterkonzern warnt: Einsteiger-Grafikkarten werden im restlichen Jahr noch teurer
Ein GPU-Unternehmen PC Partner sieht die Versorgung mit Einsteiger-Grafikkarten im zweiten Halbjahr 2026 unter Druck. (Bildquelle: AMD)
Im Rahmen der Speicherkrise sind vor allem Grafikkarten mit viel VRAM am stärksten betroffen – das sogenannte Entry-Level mit GPUs bis zu 8 GByte Videospeicher galten bisher als vergleichsweise sicher. Natürlich sind Modelle wie die RTX 5060 oder RX 9060 XT ebenfalls im Preis gestiegen; von Explosionen wie beim High-End-Markt kann aber noch keine Rede sein.
»Noch« ist hier auch das Stichwort. PC Partner, der Mutterkonzern bekannter Marken wie Zotac, Inno3D und Manil, hat seinen Zwischenbericht für das erste Halbjahr veröffentlicht – und der zeichnet ausgerechnet für das Entry-Level ein düsteres Bild für 2026.
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Demnach sollen laut PC Partner diese Einsteigergrafikkarten mit »noch gravierenden Engpässen« zu kämpfen haben, was die durchschnittlichen Preise noch weiter nach oben treiben könnte.
Den Grund sieht das Unternehmen im weiterhin »höchst herausfordernden« PC-Markt:
PC Partner gibt im selben Bericht auch seine eigenen Zahlen für das erste Halbjahr wieder. So fiel der Umsatz der drei Marken Zotac, Inno3D und Manli um 9,2 Prozent; die Absatzzahlen brachen mit 18,4 Prozent noch deutlicher ein, während der Durchschnittspreis um 10,7 Prozent zulegte.
Im Auftragsgeschäft für AMD und Sapphire lief es wiederum genau umgekehrt: Die verkauften Einheiten sanken zwar um 38,4 Prozent, doch der Umsatz stieg um satte 73,9 Prozent – weil deutlich mehr und deutlich teurere GPUs verkauft wurden.
Bei den PC-Partner-Aussagen handelt es sich indes um Interpretationen des Unternehmens, die nicht in Stein gemeißelt sind. Das findet auch Jon Peddie, der Kopf hinter dem gleichnamigen Marktforschungsunternehmen, der gegenüber Tom's Hardware eine andere Sichtweise vorschlägt.
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