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Forschungszentrum soll Drohnenabwehr verbessern
Nach zahlreichen Drohnenvorfällen an Flughäfen hat die Bundesregierung in Sachsen-Anhalt ein neues Forschungszentrum eröffnet. Dort sollen auch gezielte Abwehrmöglichkeiten gegen die wachsende Bedrohung entwickelt werden.
Angesichts der wachsenden Gefahr durch Drohnen will die Bundesregierung bei der Abwehr noch stärker aufrüsten. "Wir setzen etwas dagegen", sagte Innenminister Alexander Dobrindt bei der Eröffnung des neuen Technologiezentrums Drohnensicherheit in Cochstedt in Sachsen-Anhalt.
"Die hybriden Angriffe, sie sollen uns politisch und gesellschaftlich bezwingen. Das ist die Idee an dieser Stelle: hybride Bedrohung als Erosionstreiber des Staatsvertrauens", warnte Dobrindt.
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18.08.2026
Am Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sollen Technologien zur sicheren Nutzung sowie zur Erkennung und Abwehr von Drohnen entwickelt und erprobt werden. Bis zu zehn Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in den Ausbau fließen. Zudem sollen bis zu 40 neue Arbeitsplätze entstehen.
Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens in Cochstedt, den das DLR 2019 übernommen hatte, wird bereits an zivilen Drohnenanwendungen wie beispielsweise für die Landwirtschaft oder zur Brandbekämpfung geforscht: Das Technologiezentrum arbeitet neben Cochstedt auch am DLR-Standort Braunschweig.
Die Politik debattiert darüber, wie Deutschland vor Drohnenangriffen geschützt werden kann.
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Hintergrund ist unter anderem der versuchte Drohnenanschlag auf den Frachtflughafen Leipzig/Halle vor gut zwei Wochen in der Nähe ukrainischer Frachtmaschinen. "Wir haben es in den Vorfällen in Leipzig noch mal sehr deutlich vor Augen geführt bekommen, welche perfide Idee eigentlich dahintersteht", sagte Dobrindt. Deutschland sei täglich Zielscheibe.
Der Bundesinnenminister will die Drohnenabwehr laut einem Medienbericht mit einem neuen Forschungszentrum stärken.
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"Das, was wir heute erleben, ist der Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts", sagte Dobrindt. "Wer auf Deutschland zielt, trifft ganz Europa." Dieser Bedrohung setze die Regierung eine Drei-Säulen-Strategie entgegen.