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Junge Amerikaner misstrauen mehrheitlich der KI
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Einer Umfrage von Pew Research unter Amerikanern im Alter zwischen 18 und 29 Jahren zufolge, sagt erstmals mehr als die Hälfte (55 Prozent), dass sie die Entwicklung der KI eher besorgt als überzeugt.
Der Anteil der Skeptiker war seit 2021 immer höher als der der Befürworter, übersteigt aber in diesem Jahr erstmals die 50-Prozent-Marke. Besonders groß ist die Angst vor Jobverlust durch KI: 73 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie glauben, KI würde in den nächsten 20 Jahren zu einem Rückgang der Arbeitsplätze führen.
Führungskräfte aus der KI-Branche und Befürworter der KI, darunter Präsident Donald Trump, sprechen ununterbrochen über die ablehnende Haltung der Amerikaner gegenüber dieser Technologie, haben jedoch für dieses Problem noch keine Lösung gefunden. Dario Amodei, CEO von Anthropic, dem Hersteller des Chatbots Claude, löste kürzlich auf X eine heftige Kontroverse aus, als er erklärte, er habe das Gefühl, “dass die KI-Branche kein ausreichend inspirierendes Bild davon zeichnet, wie diese Technologie die Welt radikal zum Besseren verändern könnte.” So glaube er, dass es tatsächlich möglich sein wird, die meisten menschlichen Krankheiten in etwa 5 bis 10 Jahren zu heilen.
“Ich stimme zwar zu”, postete Amodei, “dass die Öffentlichkeit eine negative Einstellung gegenüber KI hat (und dass dies ein großes Problem ist), aber ich glaube nicht, dass dies in erster Linie daran liegt, dass ich oder andere führende Köpfe der KI-Branche vor den Risiken der KI warnen. Ich glaube, es handelt sich im Grunde um eine Vertrauenskrise. Ich denke, dass normale Menschen Unternehmen, Regierungen oder der Tech-Branche nicht vertrauen und immer den Verdacht hegen, dass wir uns irgendeine neue Methode ausdenken, um sie zu übervorteilen. Die Ursachen dafür reichen Jahrzehnte zurück, und KI ist nur die jüngste Ausprägung davon.” Was man Anthropic und anderen KI-Unternehmen zu Recht vorwerfen könne sei, dass KI die versprochenen großen Vorteile bislang nicht erbracht hätte. Da würde es wirklich helfen, meint Amodei, wenn es gelänge, den Krebs dank KI zu besiegen.
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