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Pixel 11 Pro im Test: Das beste Google-Smartphone mit dem skurrilsten Chip
Das Pixel 11 Pro demonstriert die Android- und Gemini-Funktionen direkt von Google. Es zeigt aber auch, dass viele Neuheiten nur Software-Updates sind. Dessen ungeachtet sammelt das Smartphone Pluspunkte für Bildschirm, Kamera, Haptik und leicht verbesserte Akkulaufzeiten. Der Tensor G6 sorgte im Test für viele Fragezeichen.
Die Pixel-11-Smartphones lassen sich seit der Vorstellung am 12. August direkt bei Google, mittlerweile aber auch bei Drittanbietern vorbestellen. Die von Google kommunizierten unverbindlichen Preise sind dabei eher Makulatur, nachdem sich diese durch umfangreiche Rabattaktionen, günstigeres Zubehör und den Ankauf von Altgeräten teils deutlich reduzieren lassen.
Festgehalten werden muss dennoch, dass das Pixel 11 und Pixel 11 Pro den Preis des Vorgängers behalten haben, während Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold in allen Konfigurationen 100 Euro mehr kosten. Die Pro-Basismodelle kommen zudem mit nur noch 12 GB statt 16 GB RAM, diese Ausstattung gibt es diesmal erst ab 512 GB Speicher.
Das Pixel 11 wird von Google in den Farben Frost, Hibiscus, Pistachio und Obsidian angeboten und ist durchgehend matt ausgeführt. Das Pixel 11 Pro und Pixel 11 Pro XL gibt es erneut in den zwei Größen 6,3 Zoll und 6,9 Zoll, die Farben lauten dieses Jahr Canyon, Fog (Testgerät), Olive und Obsidian, wobei das schwarze Gerät in Obsidian dieses Jahr als einziges Pro-Modell ebenfalls vollständig matt statt glänzend gestaltet wurde. Beim Pixel 11 Pro Fold lässt sich ausschließlich zwischen Olive und Obsidian wählen.
Google hat das Pixel 11 Pro einer sanften optischen Evolution unterzogen, die in erster Linie den Kamerabalken betrifft. Dieser ist jetzt durchgehend aus Glas gefertigt, sodass der LED-Blitz nicht länger in einem getrennten Bereich mit Metalleinfassung zu finden ist. Zudem hat Google den dort zuvor untergebrachten Temperatursensor in Rente geschickt. Dünner ist der Balken beim Pro nicht geworden, diese Veränderung betrifft lediglich das Pixel 11. Das hat sich damit dem günstigeren Pixel 10a angenähert.
Von einem konventionellen LED-Blitz kann beim Pixel 11 Pro nicht mehr die Rede sein, denn Google verbaut dort neuerdings mehrfarbige RGB-LEDs, die auch als Status-LED fungieren können. Das „HiLight“ getaufte Feature ist zum einen ein Statuslicht für die Kommunikation mit Gemini und zeigt verschiedene Animationen für die Anfrage, den Ladevorgang der Anfrage und die Ausgabe an.
HiLight ist – sofern das Feature generell in den Einstellungen aktiviert wurde – immer dann aktiv, wenn das Smartphone auf das Display abgelegt wird. Das muss man definitiv wollen, denn normalerweise widerstrebt es, einen Gegenstand, der trotz Gorilla Glass Victus 2 schnell verkratzen kann, auf seine empfindlichste Komponente abzulegen. Halbwegs Sinn ergibt das Ganze eigentlich erst dann, wenn man auch Googles eigene Pixel-Schutzhülle verwendet, die durch eine rundum verlaufende, leicht hervorstehende Lippe rund einen Millimeter Abstand zwischen Bildschirm und Ablagefläche schafft.
Ohne Hülle kam es dem Tester kein einziges Mal in den Sinn, das Smartphone bewusst auf das Display zu legen, nur um HiLight verwenden zu können. Warum auch, denn mit dem Always-on-Display gibt es bereits eine vollflächige „RGB-Anzeige“, die sich für allerlei Gemini-Animationen und zusätzliche Informationen nutzen lässt. Im Test spielte HiLight beim Pixel 11 Pro deswegen eine deutlich untergeordnete Rolle.
Von den Gemini-Animationen abgesehen lässt sich HiLight auch als mehrfarbige Status-LED für Anrufe nutzen. Dabei lässt sich aus lediglich fünf Farben wählen, die sich immerhin nicht nur einzelnen Personen, sondern auch Gruppen wie beispielsweise der Familie oder Arbeitskollegen zuweisen lassen. Ein Farbrad für die freie Farbwahl bietet Google in den Einstellungen nicht an.
Wie sich eine Farbe einem Kontakt zuweisen lässt, hat Google nicht sonderlich intuitiv umgesetzt. In den Android-Einstellungen lässt sich HiLight zunächst einmal grundsätzlich für Gemini und