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Kaufzurückhaltung: DAX tritt auf der Stelle
Wenig Bewegung im deutschen Leitindex: Zunehmende Sorgen wegen der ungeklärten Lage in Nahost haben den Aktien-Anlegern heute die Kauflaune verdorben. Dazu kamen die steigenden Renditen bei Anleihen.
Der DAX ist heute mehr oder weniger auf der Stelle getreten. Denn bei Aktien-Investoren nimmt die Verunsicherung zu. Das bremst die Kauflust.
Grund ist einmal die scheinbar nachhaltig problematische Lage in Nahost und die ungeklärte Situation an der für den Welthandel so wichtigen Straße von Hormus.
Marktbericht
19.08.2026
Der DAX hält sich stabil zur Wochenmitte. Doch Sorgen gelten den Anleihemärkten.
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Zum anderen werfen die stark gestiegenen Anleihe-Zinsen Fragen auf. Die Renditen wichtiger Staatsanleihen etwa aus den USA, Deutschland und Japan sind gestern auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten geklettert. Hohe Zinsen für relative sichere Anlagen wie Staatsanleihen machen die meist riskanteren Aktien weniger interessant.
Vor dem Hintergrund ist der deutsche Leitindex heute bei 26.091,33 Punkten aus dem Handel gegangen - ein Minus von 0,14 Prozent. Damit hat das Börsenbarometer diese Woche jeden Tag im Minus beendet.
Höhere Zinsen verteuern auch Unternehmenskredite. Das setzte zuletzt auch den zinssensiblen Technologiewerten zu. Der Halbleiterindex setzte seine Talfahrt fort und verlor zwei Prozent.
Im Deutschen Aktienindex waren heute die Papiere von Infineon die größten Verlierer. Zu Handelsschluss schlug ein Minus von fast vier Prozent zu Buche.
Die Chipbranche stand zuletzt weltweit immer wieder unter Druck; weil die Sorge umgeht, dass sich die riesigen Investitionen in KI-Infrastruktur - dazu gehören im Wesentlichen auch Chips - am Ende doch nicht auszahlen könnten.