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Cyberangriff in Berlin: Behörden weiterhin offline
Zwei Senatsverwaltungen sind nach einem Cyberangriff vom Landesnetz isoliert. Das hat auch Auswirkungen auf die Auszahlung von Wohngeld.
Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz sind die beiden betroffenen Senatsverwaltungen weiterhin vom Landesnetz abgeschnitten. „Die beiden Senatsverwaltungen sind weiterhin vom Landesnetz Berlin isoliert. Die forensischen Untersuchungen dauern an“, teilte die Sprecherin der Senatskanzlei auf Anfrage mit.
Wann die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz wieder voll funktionsfähig sein werden, blieb offen.
Der IT-Angriff war am Freitag entdeckt worden. Aus Sicherheitsgründen wurden die beiden betroffenen Behörden vom Landesnetz abgetrennt. Sie sind seit Tagen vom Internet abgeschnitten und können keine Mails nach außen versenden. Die Probleme wirken sich auch auf Bereiche aus, die an die Senatsverwaltungen angeschlossen sind.
So ist unter anderem die Auszahlung des Wohngelds an mehr als 50.000 berechtigte Haushalte in Berlin nicht möglich. Das gilt auch für die Leistung „Bildung und Teilhabe“, die verschiedene Unterstützungsangebote umfasst für Kinder und Jugendliche wie etwa eine Übernahme von Kosten für Ausflüge von Schulen oder Kitas.
Die zuständige Senatsverwaltung arbeite mit Hochdruck an einer Lösung, um die Auszahlung sicherzustellen, teilte die Senatskanzlei weiter mit.
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