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Mutiny - »Jemand wird dafür gefeuert« - Amazon leakt neuen Jason-Statham-Actionfilm kurz vor Kinostart und das sorgt für ein millionenschweres Problem
Ouh, oh. Hoffentlich wird aufgrund dieses Leaks nicht Jason Statham persönlich auf den Plan gerufen. Bildquelle: Leonine
Mit 59 Jahren haut Jason Statham noch immer einen Actionfilm nach dem anderen raus: Auf Shelter folgt bereits Mutiny, der in Deutschland am 27. August 2026 auf der großen Leinwand landet. Doch vor dem regulären Kinostart geistert der komplette Streifen bereits durchs Netz – und Schuld ist ausgerechnet Amazon.
Wie unter anderem Deadline berichtet, ist Mutiny zwei Tage vor dem US-Release im Prime-Abo gelandet. Zwar wurde der Film recht schnell wieder entfernt, doch Usern blieb lange genug Zeit, um ihn in voller Länge von einer Stunde und 35 Minuten zu gucken. Nicht nur das: Wenig überraschend lassen sich damit nun Raubkopien in hochauflösender Qualität im Netz finden.
Wie genau es dazu kommen konnte, ist aktuell nicht bekannt. Gizmodo zufolge dürfte es sich wahrscheinlich um ein Versehen gehandelt haben: So ist in den USA Lionsgate für den Vertrieb von Mutiny zuständig. Damit ist für den Film wohl früher oder später ein Streaming-Release auf Lionsgate+ geplant der als Zusatzkanal bei Prime Video buchbar ist. Mutiny dürfte also schon dort auf den Servern liegen und versehentlich live gestellt worden sein.
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In Mutiny muss Jason Statham seine Unschuld beweisen – und das macht er natürlich mit Fäusten
Laut Deadline handelt es sich dabei aber um alles andere als eine Lappalie: Der durch den Leak entstandene Schaden dürfte sich auf einen Betrag im mehrfachen Millionenbereich handeln, während das Studio und internationale Vertriebsdienstleister schäumen und sich im Umlauf befindende Raubkopien einzudämmen versuchen. So zitiert der Bericht etwa einen der Kunden wie folgt:
So eine Situation gab es noch nie. Das ist ein riesiger Mist. So etwas habe ich noch nie erlebt. Klar ist, dass das für Amazon ein Problem in Millionenhöhe bedeutet, und die Vertriebsdienstleister werden einen Scheck erwarten, der das löst.
Auf X (ehemals Twitter) meint ein User ganz passend dazu: Jemand wird dafür gefeuert.
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Frust macht sich ebenso bei Kinoketten breit, von denen einige von Amazon einfordern, Verantwortung zu übernehmen und für den Schaden aufzukommen. Lionsgate soll etwa einen achtstelligen Betrag für die Vertriebsrechte in den USA gezahlt haben.