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Was nach einem Jahr vom EU-US-Zolldeal geblieben ist
Zölle, Gegenzölle und immer neue Drohungen: Das Abkommen zwischen der EU und den USA sollte einen Schlussstrich ziehen und für Sicherheit sorgen. Doch noch immer gibt es nicht für alle Produkte eine Lösung. Und Trump droht bereits wieder.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump hatten sich am 27. Juli 2025 im schottischen Turnberry auf eine Einigung verständigt. Allerdings wurde noch wochenlang um Details gerungen, bis schließlich am 21. August 2025 die gemeinsame Erklärung zum bilateralen Handelsabkommen folgte.
Auf die meisten europäischen Einfuhren durfte seither maximal ein Aufschlag von 15 Prozent des Warenwertes erhoben werden. Seit Ende Juli liegt der pauschale Zollsatz für EU-Importe in die USA bei zehn Prozent, wie eine Sprecherin der EU-Kommission der Nachrichtenagentur dpa mitteilte.
Brüssel machte in dem bilateralen Abkommen zudem Zugeständnisse und schaffte etwa EU-Zölle auf US-Industriegüter ab, um eine Eskalation zu vermeiden. Angesichts der impulsiven Politik unter Trump baute die EU später zusätzlich ein Sicherheitsnetz ein: Sollten die USA ihre Zusagen nicht vollständig umsetzen oder Absprachen wieder aussetzen, können auch Zugeständnisse der EU ausgesetzt werden.
Die EU schloss 2025 in Sachen Zölle ein Abkommen mit den USA ab. Ein Jahr danach wird Bilanz gezogen.
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Wegen angeblich unzureichender Maßnahmen gegen Zwangsarbeit hat US-Präsident Trump Ende Juli neue Zölle auf Importe aus 60 Ländern verhängt. Betroffen war auch die EU - darum liegt der pauschale Zollsatz für EU-Importe derzeit bei zehn Prozent. Insgesamt sieht die EU-Kommission damit keine Verschlechterung der Situation, im Gegenteil: Alle EU-Exporte profitierten nach den neuen Zollregelungen entweder von einer günstigeren oder einer gleichwertigen Regelung, hieß es von der Brüsseler Behörde nach der Ankündigung.
Zusätzlich würden die Zollbefreiungen für die Importe aus der EU - wie beispielsweise für Kork und Diamanten - wieder eingeführt. Diese kämen zu den bestehenden Ausnahmen wie für Flugzeuge und Flugzeugteile, Generika und Wirkstoffe hinzu. Die Ankündigung liefere zudem positive Impulse, um an weiteren Zollbefreiungen zu arbeiten.
Das gilt allerdings nicht für alle Produkte: Keine Lösung gibt es demnach weiter für die teils 50-prozentigen Zölle auf Stahl und Aluminium sowie die Sätze in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte Lkw-Einfuhren. Und auch in der Autoindustrie gilt ein höherer Zollsatz: Dort werden 15 Prozent fällig.
FAQ
24.07.2026
Die einen US-Zölle laufen aus, die nächsten sind bereits in den Startlöchern. Worauf die Maßnahmen beruhen.
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