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VW ID.-Modelle: Das Smartphone wird zum digitalen Autoschlüssel
Besitzer ausgewählter VW-ID.-Modelle können ihr Smartphone künftig als digitalen Autoschlüssel nutzen. Voraussetzung ist die Softwareversion 6.0.1.
Einige VW-ID.-Modelle unterstützen jetzt Smartphones als digitale Schlüssel.
Seit dem 18. August können Besitzer einiger VW-ID.-Modelle ihre Smartphones als digitalen Autoschlüssel verwenden. Voraussetzung dafür ist die ID.-Softwareversion 6.0.1 – diese Version erhalten jedoch nicht alle Fahrzeuge aus VWs E-Autofamilie. Konkret sind die neuen Modelle ID.Polo, ID.Cross und ID.3 Neo dabei. Auch ID.4, ID.5, ID.7 und ID.Buzz sind kompatibel, jedoch gilt dies nur für jene Fahrzeuge, die ab dem 27. April 2026 hergestellt wurden. Andere Modelle bleiben wegen einer älteren Hardwareplattform außen vor.
Wie zuerst Samsung ankündigte, ist es mit dem digitalen Schlüssel möglich, unterstützte VW-Fahrzeuge ohne physischen Schlüssel abzuschließen, zu entriegeln und zu starten. Auf Nachfrage von heise online bei Volkswagen bestätigte man uns, dass Android-Smartphones anderer Marken sowie iPhones den digitalen Schlüssel unterstützen.
Wie Volkswagen auf seiner Webseite zur Softwareversion 6 schreibt, ist der digitale Schlüssel optional nutzbar, er lasse sich in der Wallet-App eines kompatiblen Smartphones ablegen. Überdies lasse sich der Schlüssel des Fahrzeugs „mit Freunden, Familie oder Kollegen teilen“ – weitere Schlüssel lassen sich versenden.
Samsung führt die Funktionalität weiter aus: So unterstützen digitale Schlüssel mehrere Zugangsmethoden, „darunter die Ultra-Wideband-Technologie (UWB) für den berührungslosen Zugang sowie die Near-Field-Communication-Technologie (NFC) zum Entriegeln und Starten des Antriebs durch einfaches Antippen“. Ferner lasse sich über das Smartphone auch der Kofferraum öffnen. Hinsichtlich der Schlüssel-Teilen-Funktion soll sich die Freigabe eines Schlüssels festlegen und der Zugriff jederzeit widerrufen lassen.
Volkswagen ist mit dem digitalen Schlüssel recht spät dran. Andere Hersteller unterstützen den digitalen Schlüssel in einigen ihrer Modelle schon länger. Mit dabei sind etwa BMW, Mini, Polestar und Volvo – alle setzen dabei auf den Digital-Key-Standard, den das Car Connectivity Consortium entwickelt. Das ist ein Zusammenschluss, dem die Techkonzerne Apple, Google, Samsung und Xiaomi sowie zahlreiche Autohersteller wie BMW, Volvo, VW (Cariad) und weitere angehören. Tesla setzt bereits länger auf einen Smartphone-Schlüssel, nutzt dafür aber die eigene App statt des Wallet-Standards.
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